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Platzwart gesucht

Der TC Herford sucht spätestens zum 1.3.2019 für die kommende Sommer- saison Unterstützung bei der Pflege der Anlage (Halle, Plätze, Gebäude) auf 450 € Basis/Monat. Wir bitten Interessenten um telefonische Kontaktaufnahme mit Birger Kremeyer unter 05221-22613. Für Hin- weise auf geeignete Personen, die seitens des TC Herford angesprochen werden können, sind wir ebenfalls dankbar.

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Chronik TC Herford von 1900 e.V.

"Möge der Tennis-Club Herford von 1900 e. V. weiterhin blühen, wachsen und gedeihen und die Clubfarben blau-weiß-grün auch noch im Jahre 2000 von der Tradition zeugen und die Vereinsmitglieder zu vereinsgerechtem Verhalten anspornen", schrieb der Ehrenvorsitzende Heinz-Peter Haubrok in seinem Bericht zum 75. Geburtstag. Die Wünsche sind in Erfüllung gegangen. Heute präsentiert sich der TCH mit seiner schmucken 11-Platz-Anlage, dem Clubhaus und der Tennishalle als moderner Verein, der mit Stolz auf seine lange Geschichte zurückblicken kann.

 

Die Erstellung bzw. Aktualisierung einer Vereinschronik über ein Jahrhundert im Zeichen des weißen Sportes war ein schwieriges Unterfangen, denn viele Tennisgenerationen schwangen am Schützenhof, an der Mozartstraße und im Waldfrieden erfolgreich den Schläger. Da bleibt es nicht aus, dass einige Daten und Ereignisse, für den einzelnen durchaus von wichtiger Bedeutung, nicht berücksichtigt werden konnten. Als Grundlage dienten die Jubiläumsausgaben von 1960 und 1975 sowie die Vereinshefte, die seit 1978 alljährlich zu Beginn der Freiluftsaison veröffentlicht werden. Den Chronisten, die damals mühsam die Eckdaten des Vereins zusammengetragen haben, sei an dieser Stelle Dank gesagt.

 

1900: Weitgereiste Herforder Geschäftsleute bringen den Tennissport aus England in die Werrestadt. Auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Leopold Busse wird der Verein am 1. März gegründet. Die Stadt stellt unter den Bäumen des Schützenhofes eine Wiese zur Verfügung.

 

1914: Die Entwicklung des Vereins, mittlerweile mit zwei Plätzen am Schützenhof ausgestattet, stoppt der Krieg. Der Schützenhof wird als Lazarett eingerichtet, die Verwundeten übernehmen sozusagen den Park, der Club stellt sein Vermögen für Wohlfahrtzwecke zu Verfügung.

 

1920: Weit über fünf Jahre ruht der Spielbetrieb, Leopold Busse übernimmt nach der Zwangspause wieder den Vorsitz.

 

1923: Der Gründungsvorsitzende Busse wird nach über zwei Jahrzehnten von Herrn Neitzel abgelöst.

 

1924: Der TC Herford erhält seinen dritten Vorsitzenden, Edgar Fischer führt den Verein.

 

1925: Eine Jugendabteilung wird gegründet.

 

1929: In die Amtszeit des neuen gewählten Vorsitzenden Carl Ernstmeier fällt der Erwerb eines Grundstückes in der Feldmark. Die neue Anlage an der Mozartstraße mit zunächst zwei Plätzen wird fertig gestellt und mit einem großen Fackelzug eingeweiht.

 

1930: Die Arbeiten an Platz drei werden beendet.

 

30er Jahre: Der Skiclub schließt sich dem Tennisclub an, auf Initiative des 1934 gewählten Vorsitzenden Edgar Meyer entsteht ein schmuckes Clubhaus.

 

40er Jahre: Aufgrund des zweiten Weltkrieges und seiner Folgen erlebt der Club erneut eine einscheidende Unterbrechung. Die englische Besatzung beschlagnahmt die Anlage. Der vor dem Krieg im Rohbau liegen gebliebene Platz fünf wird fertig gestellt, um wenigstens auf einem Platz spielen zu können. Anschließend folgt der Bau eines kleinen Clubhauses mit der bei Sonnenschein allseits beliebten "Riviera-Wand" sowie die Erweiterung des Spielbetriebes auf Platz sechs. Als letztem Verein in Westfalen werden dem Club die Plätze zurückgegeben, eine Renovierung der vier mit Stacheldraht gesperrten Plätze ist dringend erforderlich.

 

1950: Im Jubiläumsjahr kann der ein Jahr zuvor gewählte Vorsitzende Dr. Ernst Wunram auf eine komplette Anlage mit nunmehr sechs Plätzen blicken. Der runde Geburtstag wird am 30. September im Kurhaus Bad Salzuflen gefeiert.

 

1952: Walter Meckler wird siebter Vorsitzender des Vereines.

 

1959: In die Amtszeit von Meckler und seinen Nachfolgern in den 50er Jahren, Carl-Gustav Ernstmeier (ab 1955), Dr. Georg Kalhorn (ab 1957) und Heinz-Peter Haubrok (ab 1959), fällt vornehmlich die Sanierung der vorhandenen Anlagen. Bescheidene finanzielle Mittel zwingen zum Improvisieren.

 

1960: Sportliches Highlight ist der Jugend-Länderkampf zwischen Deutschland und Schweden, der Geburtstag wird mit einem Jubiläumsball gefeiert. Anfang der 60er Jahre erreicht die Mitgliederzahl des inzwischen von der Skiabteilung getrennten Tennis-Clubs über 400 Person.

 

1966: Der 1. Herrenmannschaft gelingt 1966 in Herne der Aufstieg in die legendäre A-Klasse.

 

1969: Zu Beginn der Wintersaison wird die vereinseigene Ein-Platz-Halle ihrer Bestimmung übergeben und mit einem "Bayerischen Abend" eingeweiht.

 

1971: Das 40 Jahre alte Clubhaus wird abgerissen, der Neubau nebst Umkleidekabine und Hausmeisterwohnung in Angriff genommen.

 

1972: Die großen Umbaumaßnahmen sind beendet, die Anlage ist auf acht Freiluftplätze erweitert worden. Andreas Grohmann wird Nachfolger von Heinz-Peter Haubrok, der nach Leopold Busse auf die längste Amtszeit als TCH-Vorsitzender zurückblicken kann.

 

1975: Das Geburtstagjahr beginnt am 1. März mit einem Jubiläumsball im Schützenhof. Der Verein richtet vom 29. Mai bis 1. Juni die Westfalenmeisterschaften auf seiner Platzanlage aus.

 

1976: Dr. Dieter Blanke wird Vorsitzender des Vereins.

 

1978: Der sportliche Höhenflug des TCH beginnt: Mit dem Aufstieg in die Oberliga sowohl der Damen- als auch Herrenmannschaft schließt der Verein erstmals zur sportlichen Elite in Westfalen auf.

 

1982: Wolfgang Zabrowski übernimmt den Vorsitz des TCH.

 

1984: Nach über einem Vierteljahrhundert im Vorstand des TC Herford geht Paul Zabrowski in den wohlverdienten "Funktionärs-Ruhestand". Die Jungsenioren holen als Regionalliga-Aufsteiger überraschend den 3. Platz bei der Westdeutschen Endrunde.

 

1987: Die Damen schaffen den Aufstieg in die Regionalliga, damals höchste Spielklasse, und bleiben fünf Jahre lang mit tollen Platzierungen, unter anderem Teilnahmen an der Westdeutschen Endrunde, hervorragender Repräsentant des Vereines.

 

1990: Der Tennisclub wird 90 Jahre und begeht das Jubiläum mit einem Tennisball im "Grün-Gold-Haus".

 

1991: Manfred Röding wird für drei Jahre TCH-Vorsitzender. Erstmals wird die Möglichkeit eines Umzuges in das ehemalige Kasernengelände im Waldfrieden in Erwägung gezogen.

 

1995: Die Amtszeit vom neu gewählten Vorsitzenden Jobst Kleineberg wird geprägt durch die Umsetzung zum Waldfrieden.

 

1996: Die außerordentliche Mitgliederversammlung beschließt mit einer 2/3 Mehrheit den Umzug zum Waldfrieden. Die Damen 30 belegen als Aufsteiger den zweiten Platz in der eingleisigen Regionalliga West und qualifizieren sich damit für die Endrunde der acht besten deutschen Mannschaften.

 

1998: Arno Bönisch, langjähriger Tennistrainer beim TCH, vollendet im März seinen 100. Geburtstag . Am 29. Juni heißt es Abschied nehmen von der Mozartstraße. Fünf Plätze werden am Waldfrieden zunächst in Betrieb genommen., die anderen fünf etwa vier Wochen später. Die Tennishalle mit drei Plätzen ist am 11. Oktober bespielbar.

 

1999: Pünktlich zu Beginn der Sommersaison ist auch das Clubhaus fertig, die gesamte Anlage wird offiziell eingeweiht. Die Herren 35 und 45 schaffen im Gleichschritt den Aufstieg in die Regionalliga, der Verein ist damit im Altersklassenbereich der erfolgreichste in Westfalen. Auf der Mitgliederversammlung im November wird mit Monika Dreifürst-Gottschalk erstmals eine Frau an die Spitze des Vereins gewählt.

 

2000: Das 100 - jährige Jubiläum wird mit einer großen Mitgliederehrung im März im neuen Clubhaus begangen. Ein feierlicher Jubiläumsball im September rundet die Feierlichkeiten ab. Aus Anlass dieses Jubiläums vergibt der Westfälische Tennisverband seine Meisterschaften nach Herford. Die Herren 30 - Mannschaft schafft den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Die Gesamtmitgliederzahl ist dank der neuen Anlage auf 568 angestiegen.

 

2001: Auch im Jahre 2001 werden die Westfalenmeisterschaften der Damen und Herren in Herford ausgetragen, da der WTV mit Organisation und Umfeld mehr als zufrieden ist.

 

2002: Zum ersten Mal kommt der OWL-Bambino-Cup, die inoffiziellen Bezirksmeisterschaften der Jüngsten nach Herford. Der TC springt kurzfristig als Ausrichter ein und ist mit Patricia und Maximilian Grove als Sieger auch erfolgreichster Verein.

 

2003: Zum dritten Mal innerhalb von 4 Jahren werden die Westfalenmeisterschaften beim TCH ausgetragen, diesmal sogar erweitert um die Altersklassen. Der TCH stellt 3 Vizemeister. Im Jugendbereich findet der neu ins Leben gerufene Weser-Werre-Circuit, ein nationales Jugendturnier, mit sehr guter Beteiligung statt. Die Herren 30 - Mannschaft muss sich durch Spielerabgänge im letzten Jahr aus der Bundesliga verabschieden.

 

2004: Sieben Mannschaften steigen in die nächsthöhere Spielklasse auf, nominell das sportlich erfolgreichste Jahr. Wertvollster Aufstieg ist der der Herren 60 in die Regionalliga. Der OWL-Bambino-Cup macht zum zweiten Mal in Herford Station und begeistert Zuschauer und Teilnehmer. 115 Teilnehmer nehmen am nationalen Jugendturnier im Rahmen des Weser-Werre-Circuit teil.

 

2005: Die Damen 30 haben sich durch Verstärkungen den NRW Meistertitel erkämpft und spielten Ende August in der Endrunde in Berlin um die Deutsche Meisterschaft. Gegen Mannschaften aus den anderen Bundesländern konnten sie für den TCH erstmals den Titel "Deutsche Mannschaftsmeister Damen 30" erringen. OWL-Bambino-Cup und der Weser-Werre-Circuit machen wieder Station beim TCH. Mit 135 Kindern und Jugendlichen im Verein zahlt sich die gute Jugend- und Trainingsarbeit aus. Der TCH ist mit 520 Mitgliedern der mitgliederstärkste Verein im Kreis. Wolfgang "Wöller" Zaborowski wird zum zweiten Mal nach 1982 zum 1.Vorsitzenden des TCH gewählt.

 

2007: Der neue Platz 11 wird eingeweiht. Die Herren 65 steigen in die Regionalliga auf.

 

2009: Im Gegensatz zum allgemeinen Trend in den meisten Tenninsclubs, ist die Mitgliederzahl des TCH weiter gestiegen. Insgesamt hat der TCH 574 Mitglieder, davon 213 Kinder und Jugendliche. Rainer Rehder wird der 18te Vorsitzende des TCH.

 

2010: Das 110jährige Jubiläum wird mit einem großen Fest in einem auf Platz 1 der Halle aufgebautem Zelt gefeiert.

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2011: Die Damen 60 steigen in die Regionalliga auf. Damit hat der TCH insgesamt 3 Regionalligisten, neben den Damen 60 noch die Herren 70 und die Damen 40. Sabine Ellerbrock (Rollstuhltennis) wird zur Sportlerin des Jahres der Stadt Herford gewählt, außerdem zur Tennisspielerin des Jahres im WTV.

 

2012: Sabine Ellerbrock wird erneut Sportlerin des Jahres der Stadt Herford, die Damen 60 werden Mannschaft des Jahres sowie Monika Dreifürst-Gottschalk "Förderin des Sports", die höchste ehrenamtliche Auszeichnung in Herford.

 

2013: Sabine Ellerbrock gewinnt die French Open und wird Weltranglistenerste im Rollstuhltennis. Die Damen 40 als erfolgreichste Mannschaft der letzten 10 Jahre muss wegen Personalproblemen abgemeldet werden.

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2014: Wolfgang Zaborowski und Dr. Dieter Blanke werden für ihre Verdienste um den Tennisclub Herford zu Ehrenmitgliedern ernannt. Trainer Zeljko Foris verabschiedet sich nach 12 Jahren und zieht aus persönlichen Gründen nach Hamburg um.

 

2015: Monika Dreifürst-Gottschalk wird für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit zum 7. Ehrenmitglied in der 115-jährigen Geschichte des Tennisclubs ernannt.